Burger Grillen – 7 Burger Grillen Tipps für den perfekten Hamburger

burger-grillen-der-perfekte-burgerMein Hamburger grillen Tipp Nummer 1 heißt „Das richtige Fleisch“. Ich gehe also davon aus, dass ihr keine fertigen Tiefkühl-Burger verwendet, sondern euer Burgerfleisch selbst kauft, würzt und die Hamburger (Patties oder Buletten genannt) formt. Das braucht natürlich etwas mehr Zeit und Aufwand, aber es lohnt sich auf jeden Fall!

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1. Burger Grillen Tipp – Das richtige Fleisch für die Patties

Achtung – hier kommt die Nachricht gegen alle politische Korrektheit: Fett schmeckt gut! Genauer gesagt: Fett ist ein Geschmacksträger, und der Steinzeitmensch in uns begehrt es. Wer also nur mageres Rindfleisch „à la gutes Gewissen“ in seinen Hamburger Patty knetet, verzichtet auf Genuss und hat am Ende ein Stück Pappe auf dem Grill liegen. Fragt deshalb den Fleischer eures Vertrauens nach Fleisch mit etwa 20 % Fettanteil – das könnte zum Beispiel Schulterfleisch sein – und lasst euch dieses zu Hackfleisch verarbeiten. Beim Burger Grillen geht später ohnehin einiges von dem Fett wieder verloren.

Wohlgemerkt: Jede Kalorie, die rein geht, muss auch wieder raus. Wer gutes Essen schätzt, kann auch das Verbrennen beim Spaziergang genießen.

2. Burger Grill Tipp – Die richtige Hamburger Portion und Mischung

Formt etwa tennisballgroße Burger Patties Portionen. Nicht zusammenpressen, einfach nur den Patty in Form bringen. Dann die Kugel flach drücken, bis ihr eine schöne Patty Scheibe habt. Sie sollte ungefähr 2 cm dick sein – ist sie zu flach, wird der Hamburger beim Grillen schnell trocken, ist sie zu dick, hat man außen eine schwarze Kruste, bevor die Mitte gar ist. Wer „handwerklich“ nicht so begabt ist kann auch eine Burgerpresse verwenden.

Beim Burger Grillen wölbt sich der Patty gerne – so mancher Grillchef kann dann nicht widerstehen und presst den Burger mit der Bratkelle auf den Grill. Bitte tut das nicht, denn damit drückt man nur den Saft aus dem Fleisch. Es gibt einen einfachen Trick, um das Wölben beim Hamburger Grillen zu vermeiden: Drückt einfach mit dem Daumen oder einem Teelöffel eine Delle in die Mitte des Burger Patties, bevor er auf den Grill wandert. Bitte keine Kraftübung – nur leicht eindrücken.

Als „Bindemittel“ mischen manche gerne ein Ei ins Hackfleisch. Nötig ist es normalerweise nicht – probiert es selbst aus, was euch lieber ist.

Gebt anschließend dem Fleisch etwa eine Stunde Ruhezeit. Manche machen ihre Hamburger sogar schon am Abend vorher fertig und lassen sie bis zum großen Moment im Kühlschrank ruhen.

3. Burger Grillen Tipp – Burger richtig würzen

Alle Grillmeister haben ihr eigenes geheimes Rezept, um einen Standard-Hamburger in die edle „Hausmarke“ zu verwandeln. Da kann man nicht reinreden, das ist Geschmackssache. Anfänger allerdings sollten erst einmal die Standard Rezepte beherrschen, bevor sie sich an Experimente wagen. Für den Anfang also nur Salz und Schwarzen Pfeffer nehmen. Wartet mit dem Würzen bis kurz vor Grillzeit – das Salz würde sonst dem Fleisch zu viel Wasser entziehen.

Wer doch gleich etwas mehr will, kann auch Zwiebeln und Knoblauch hinzutun und in die kleine Delle etwas Worcestersauße träufeln. Aber Achtung: Puristen mögen so etwas gar nicht. Bevor ihr also eure Hamburger Kreation anderen Experten serviert, solltet ihr selbst davon rundum überzeugt sein!

4. Burger Grill Tipp – Ausreichend Hitze

Wenn das Hamburger Fleisch zu langsam gart, trocknet es aus – das gilt umso mehr für die relativ dünnen Hamburger. Sorgt also für ordentliche Hitze und damit kurze Garzeiten, um das Fleisch saftig zu halten. Beim Anheizen des Grills also nicht die Geduld verlieren und die Burger zu früh draufwerfen. Plant dafür bis zu 30 Minuten vorher mit ein, wenn ihr zu einem bestimmten Zeitpunkt servieren wollt.

5. Burger Grill Tipp – Hamburger Patties nur einmal wenden

Das ist fast eine philosophische Frage: Gleichmäßig gar oder außen knusprig und innen saftig? Die meisten Burger-Fans lieben die zweite Variante. Sie sollten deshalb die Burger Patties beim Grillen auf der einen Seite liegen lassen, bis sie sich mit der Kelle problemlos anheben lassen. Kleben Sie noch am Grill fest – Versuch abbrechen, es ist noch zu früh zum Wenden.

 

Ein optisches Signal zum Wenden des Patties beim Burger grillen erscheint nach etwa 5-6 Minuten, wenn der Fleischsaft nach oben austritt – das ist das Zeichen, dass das Fleisch in der Mitte zu „köcheln“ beginnt.

Nach dem Wenden braucht der Burger 1-2 Minuten weniger als in der ersten „Halbzeit“.

Wer lieber häufiger wendet, weil er die „Kruste“ nicht mag, hat es am Ende schwerer, den richtigen Garpunkt zu erwischen: Beim häufigen Burger Wenden wird mehr Saft weggeschüttet, das Fleisch wird also schneller trocken.

Für Cheeseburger kommt die Käsescheibe kurz vor dem Garpunkt auf die Hamburger Patties – gerade genügend Zeit zum Anschmelzen.

Zu den Grillzeiten müsst ihr letztendlich eure eigenen Erfahrungen machen. Eine exakte Zeit in Minuten festzulegen, ist kaum möglich, denn diese hängt von der Dicke und Konsistenz des Hamburger Pattys ab. Der Patty sollte am Ende jedenfalls komplett durchgegart sein.

Auch nach dem Hamburger Grillen können die Burger Patties für zwei oder drei Minuten ruhen, während die Hamburger Brötchen (Buns) angetoastet werden.

6. Burger Grill Tipp – Gute Burgerbrötchen (Buns) für den perfekten Hamburger

Spart nicht bei den Hamburger Brötchen (Buns) – wozu sonst all die Mühe mit dem Fleisch? Ihr selbst wisst am besten, welche Burger-Brötchen euch am besten schmecken. Nehmt also auch diese für eure Gäste. Wer damit noch keine Erfahrung hat, sollte einige Buns ausprobieren oder beim Fleischer nachfragen, ob der einen Tipp hat. Aber aufpassen, dass er euch nicht die „guten Hausbrötchen“ von der eigenen heißen Theke andreht – es sei denn, die Burger Buns sind wirklich gut. Testen! Das gilt auch für die unzähligen Bun Tiefkühl-Angebote in den Supermärkten.

7. Burger Grillen Tipp – Abwechslungsreiche Zutaten

Auch wenn ihr euer Bestes gebt: So ziemlich jeder hat seine eigenen Vorstellungen davon, welche Zutaten auf einen Hamburger gehören. Gebt also euren Gästen die Gelegenheit, selbst für den letzten Schliff zu sorgen – das sorgt auch für einen zusätzlichen Spaßfaktor. Stellt also als Klassiker Salat, Zwiebeln, Tomaten, Käse und Gurken auf den Tisch, und dazu als Exoten zum Beispiel, Paprika, scharfe Pepperoncini oder auch etwas ungewöhnlichere Käsesorten wie Manchego oder Brie. Es muss ja nicht immer nur ein klassischer Cheeseburger sein.

Viel Erfolg beim Hamburger Grillen und Guten Appetit!

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Kommentare

  1. Ich mache die Hamburger Brötchen immer selbst, diese schmecken einfach viel besser als die gekauften 🙂

  2. Danke für die super Tipps! Gerade die Tipps zum Anheizen und Wenden sind sehr hilfreich, wenn man das erste mal Burger grillen will!

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