Grillthermometer Test – aktuelle Testberichte

Wozu ein Grillthermometer Test? Zugegeben: im Bratwurst-Alltag ein Grillthermometer einzusetzen, wäre übertrieben. Wenn aber zum Beispiel ein teures Gourmet-Steak oder ein größeres Stück Fleisch per indirekter, niedrigerer Hitze bei geschlossenem Grilldeckel garen soll, ist zumindest ein Deckelthermometer nützlich, das die Gartemperatur anzeigt. Viele Grillstationen bringen ein solches Deckelthermometer gleich mit – nutzen Sie es. Noch besser ist aber zusätzlich ein Grillthermometer, mit dem Sie die Kerntemperatur des Fleisches messen können. So wissen Sie auf den Punkt genau, ob der Garpunkt erreicht ist.

Abgesehen von Deckel- und Kernthermometern sollten Sie beim Kauf auch weitere Unterschiede der verschiedenen Grillthermometer-Typen beachten, etwa digitale oder analoge Grillthermometer, mit Kabel oder per Funk, mit oder ohne Alarm-Funktion, Thermometer speziell für den Ofen oder den Grill. Bei den meisten Grillthermometer-Modellen sind sogar Voreinstellungen für verschiedene Fleischsorten und deren Garstufen verfügbar.

Bevor Sie sich für ein Grillthermometer Modell entscheiden, sollten Sie anhand Ihrer Grillgewohnheiten überdenken, welche Funktionen Sie wirklich brauchen, welche Sie sich wünschen – und wo Ihre finanzielle Schmerzgrenze dafür liegt. Wenn zum Beispiel Ihr Grill unten im Garten steht, die Sportschau aber oben im ersten Stock läuft, ist es ziemlich praktisch, die Kerntemperatur des Grillguts bequem von der Couch aus überwachen zu können. Für Grillthermometer Funk-Modelle müssen Sie jedoch etwas mehr hinlegen.

Grillthermometer Test 2016- die Testsieger im Überblick

Santos Grillthermometer Test
Maverick ET-733 Grillthermometer Test
TFA Dostmann Grillthermometer Test – Küchen-Chef
Weber 6492 Test – Digitales Taschenthermometer

Santos Grillthermometer Test 2016

Das Santos Grillthermometer ist ein Bestseller und Testsieger unter den Grillthermometern. Der Funk-Temperaturfühler für die Kerntemperaturmessung ist aus Edelstahl gefertigt, ein großes LC-Display zeigt die Temperaturanzeige in Grad Celsius und Fahrenheit. Acht verschiedene Fleischsorten sind einstellbar, ebenso die Garstufen blutig, medium, well-done. Erfahrene Nutzer können Temperatur und Garzeit auch manuell einstellen.

  • Individuell einstellbare Kerntemperatur
  • Temperaturfühler hitzebeständig bis 250°C
  • Temperaturfühler aus Edelstahl
  • Temperaturanzeige in °C und °F einstellbar
  • 5 Sprachen auswählbar (Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Dänisch)
  • Verschiedene Fleischsorten einstellbar (Rind, Schwein, Lamm, Huhn, Truthahn etc.)
  • Verschiedene Garstufen einstellbar (blutig, medium, well-done)
  • Garzeit und Kerntemperatur manuell einstellbar
  • Timer-Modus
  • Funkreichweite bis zu 100 Meter
  • Lautstärke der Hinweistöne einstellbar (Laut / Leise / Aus)
  • Preis ca 58,- Euro

Santos Grillthermometer Test – Fazit:

Im Grillthermometer Test schneidet das Santos Thermometer positiv ab. Als Pluspunkte sind die Robustheit, Funkreichweite, Messgenauigkeit und einfache Bedienung zu nennen. Allerdings sind die voreingestellten Temperaturen der wählbaren Programme offenbar deutlich zu hoch eingestellt – das „Medium“-Programm produziert „Well-Done“-Ergebnisse. Im Santos Grillthermometer Test fanden wir die Audio-Ansage auf Dauer zu laut und zu nervig.

Maverick ET-733 Grillthermometer Test 2016 – Black Edition

Das drahtlose Grillthermometer Maverick ET-733 misst sowohl die Kerntemperatur des Grillguts als auch die Grillhitze rundherum. Wahlweise können aber auch beide Temperaturfühler in verschiede Fleischstücke gesteckt werden – sehr hilfreich, wenn z. B. gleichzeitig ein Steak und ein größerer Braten aufliegen. Und wenn nur eine Temperatur gewünscht ist, kann eine Sonde auch in der Schublade bleiben. Nützlich bei „Long Jobs“: Fällt die Grilltemperatur unter einen gewünschten Schwellenwert, ertönt ein Alarm. Das Vorgängermodell Maverick 732 war einige Mal Testsieger, das 733 könnte dem folgen.

  • Funkreichweite bis zu 100 Meter
  • Misst zwei Temperaturen gleichzeitig
  • Set inklusive Empfänger, Sender, 2 Hybrid-Temperaturfühler und zwei Grill-Clips
  • Neun Voreinstellungen nach Wildfleischsorten: Hirsch/Reh, Elch, Rentier, Büffel, Kaninchen, Wildschwein, Ente, Wildgeflügel, Fisch.
  • Temperatur-Voreinstellungen manuell variierbar.
  • Maximale Temperatur 380°C
  • Gewicht 363 g
  • Abmessungen 30,5 x 7,6 x 20,3 cm
  • Preis ca. 65,- Euro

Maverick ET-733 Grillthermometer Test – Video

Maverick ET-733 Grillthermometer Test – Fazit:

Mit etwa 65 Euro gehört das Maverick 733 zu den teuersten Grillthermometern auf dem Markt. Maverick gilt als der „Mercedes“ der Temperaturmesser, wenn auch etliche Kunden die umständliche Bedienung bemängeln. Ein weiteres Manko: das 733 ist nie wirklich abgeschaltet. Werden die Batterien nach dem Grillen nicht entfernt, entladen sie relativ schnell. Dies wird wettgemacht durch Funktionen, die nicht jedes andere Gerät bieten kann, zum Beispiel der Minimum-Alarm. Alles in allem ein sehr gutes Gerät, das aber viele Nutzer zu teuer für seine Qualität finden.

TFA Dostmann Grillthermometer Test – Küchen-Chef 14.1504
Funk-Grill-Ofenthermometer 

Mit dem TFA Dostmann „Küchen-Chef“ überwachen Sie die Kerntemperatur des Fleisches. Das TFA Dostmann Grillthermometer informiert Sie, wenn die richtige Temperatur erreicht ist und Ihr Gericht den perfekten Garzustand hat. Verschiedene Fleischsorten und Garstufen sind bereits vorprogrammiert, Sie können aber auch eine individuelle Temperaturvorgabe einstellen. Der Küchen-Chef Funk-Grill-Bratenthermometer lässt sich nicht nur am Grill verwenden, sondern auch im Backofen: Fühler und Thermometer sind mit einem Flachkabel verbunden, das sich bequem durch die Ofentür verlegen lässt. Ideal auch zum Garen bei Niedrigtemperatur.

  • Edelstahlfühler, über ein ca. 80 cm langes Kabel mit dem Display verbunden
  • Verwendbar für den Backofen oder Grill
  • Alarmton bei Erreichen der Zieltemperatur
  • Timer- und Stoppuhr-Funktion
  • Voreingestellte Fleischsorten: Rind, Schwein, Hühnchen, Truthahn, Kalb, Lamm, Fisch und Hamburger
  • Individuelle Temperaturvorgabe einstellbar
  • Funkreichweite max. 40 Meter.
  • Messbereich 0 bis 300 °C
  • Gewicht 68 g
  • Abmessungen 2,1 x 6 x 10,5 cm
  • Durchmesser Nadel ca. 4,52 mm
  • Spannung: 1.5 Volt
  • Batterien: 2xAAA im Sender und Empfänger (im Lieferumfang enthalten)
  • Bedienungsanleitung in Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch und Spanisch
  • Preis ca. 30,- Euro

TFA Dostmann Grillthermometer Test 2016- Fazit:

Das TFA Grillthermometer Küchen-Chef lässt sich problemlos bedienen und bietet zahlreiche praktische Einstellmöglichkeiten und Funktionen. So ertönt beim Erreichen bzw. Überschreiten der eingestellten Zieltemperatur ein Signal (etwas leise). Die Genauigkeit der Temperatur haben wir ganz einfach mit kochendem Wasser geprüft, es wurden exakt 100 Grad angezeigt. Der Funkempfang ist sehr zuverlässig und im Test klappte es problemlos bis 15 m und durch zwei Wände. Die Sender + Empfänger fanden nach weniger als 5 Sekunden ihre Verbindung. Zunächst muss aber der Empfänger eingeschaltet werden, dann der Sender. Die Verbindung klappt dann automatisch. Die Sender + Empfänger des Grillthermometers bestehen zum größten Teil aus Plastik, sind aber gut verarbeitet. Das Batteriefach im Empfänger ist nur über 2 kleine Schrauben zu öffnen. Die Bedienung mit sieben Tasten ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, das gibt sich aber schnell. Insgesamt ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und Kaufempfehlung.

Weber Grillthermometer Test

Weber 6492 Test – Digitales Taschenthermometer

Eine 12 cm lange Stecknadel mit Display – so sieht das Weber 6492 aus. Einfach, aber sehr effektiv: Die Messspitze ist aus Edelstahl, etwas schmaler und trägt den Sensor. Die Spitze ist schön schlank, so dass man kein großes Loch ins Grillgut macht, durch das dann der Saft auslaufen kann. Die Sensorspitze wird ins Fleisch gesteckt, und mit sehr kurzer Reaktionszeit von ca. 2 Sekunden wird die Kerntemperatur angezeigt. Das geht so schnell im Weber 6492 Test, dass dabei kaum Hitze im Grill verloren geht. Das schwenkbare Display erleichtert die Beobachtung und zeigt die genaue Gartemperatur an (ebenfalls in Fahrenheit). Mit der dazugehörigen Hülle kann man das Thermometer gut an der Grillschürze während dem Grillen befestigen. Das Weber 6492 ist leicht zu reinigen und der mitgelieferte Halter / Schutzhülle ist ebenfalls sehr praktisch um zu verhindern, dass man aus Versehen den Stab verbiegt. Da das Display aus Plastik ist, eignet sich das Werber 6492 nicht für den Einsatz im Ofen oder geschlossenen Grill. Für einen Preis von rund 21,- Euro ist das Weber Thermometer aber ein idealer Helfer und liefert genaue und schnelle Ergebnisse.

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Kommentare

  1. Toller Test! Das Santos Grillthermometer habe ich selbst zu Hause im Einsatz und bin sehr zufrieden damit!

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